Bräuche
Mehl über den Kopf: Besonders in bestimmten Gebieten Frieslands ist es üblich dass man dem Geburtstagskind zum 16. eine Tüte Mehl über den Kopf zu schütten. Je nach Freundeszahl kann das schon eine ganze Menge sein…
Rohe Eier auf den Kopf: Noch schlimmer als das Mehl zum 16. sind wohl nur noch die rohen Eier, die man am 18. auf den Kopf geschlagen bekommt.
Der Sockenkranz: Ist ein Mann an seinem 25. Geburtstag noch nicht verheiratet, bekommt er einen Kranz aus neuen oder gebrauchten (hängt von der Beliebtheit des jeweiligen Geburtstagskindes ab…) Socken überreicht.
Der Schachtelkranz: Das Pendant zum Sockenkranz. Die unverheiratete 25. Jährige wird als „alte Schachtel“ gebranntmarkt und bekommt, einen Kranz aus Schachteln überreicht.
Das Treppenfegen: Mit 30 noch immer unverheiratet? Dann kann es einem schon mal passieren, dass man(n) nett verkleidet die Rathaustreppe oder eine Brücke fegen muss und das solange bis man von einer Jungfrau freigeküsst wird.
Das Klinkenputzen: Auch die unverheiratete 30. Jährige wird nicht verschont. Statt zu fegen, werden hier nur Klinken geputzt.
Das Eselreiten: Wie schmachvoll, wenn man es mit 40 dann immer noch nicht zu einer Frau geschafft hat. Damit nicht genug, wird man jetzt auch noch auf einem Esel sitzend durchs Dorf geführt, während einen alle anglotzen als wär man Quasimodo höchstpersönlich. Dank der Emanzipation macht dieser nette Brauch mittlerweile auch vor Frauen nicht mehr halt.
Dänemark: An Geburtstagen hängt man traditioneller Weise die dänische Flagge aus dem Fenster. Wenn ein Kind Geburtstag hat, werden die Geschenke sobald das Kind schläft um sein Bett herum verteilt, damit es sie am nächsten Morgen als erstes sieht.
Großbritannien: Bereits im Mittelalter entstand hier der Brauch, symbolische Gegenstände wie zum Beispiel eine Münze und einen Fingerhut einzubacken. Man glaubt, dass die Person, die die Münze findet Reichtum erlangt, der unglückliche Fingerhutfinder dagegen, sein Leben lang unverheiratet bleibt. Heute werden dagegen eher Süßigkeiten und kleine Überraschungen eingebacken.
Japan: Früher feierten viele japanische Kinder ihren Geburtstag am 1. Januar, ungeachtet des wahren Tages der Geburt. Dieser Brauch wird aber mittlerweile, aus verständlichen Gründen, fast nicht mehr gepflegt.
Mexiko: Aus Pappmache wird ein Tier gebastelt und mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenken gefüllt, die so genannte Piñata. An der Decke aufgehängt wird die Piñata von den Kindern solange mit einem Stock geschlagen, bis sie kaputt geht und die Geschenke aufgeteilt werden.